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Archiv SEP 2011 - DEC 2012
 
 

 

NEWS | 20DEC 12

Mehr als fragwürdige "Erziehungsmethoden" !!!

Dieses Video : http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=HrPBKbXuowE ist seit einigen Tagen im Umlauf, mit folgender Beschreibung:
Veröffentlicht am 09.12.2012
Hier zeigt Herr Michael Grewe von Canis Zentrum für Kynologie in einem Seminar, wie er mit Hunden arbeitet. In seiner Hundeschule Hundeleben zeigt er Interessierten, wie er sich den Umgang mit Hunden vorstellt.
 
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Wir sind erschüttert und empört, das solche Methoden auch noch als "Training" und "Erziehung" verkauft werden - bleibt zu hoffen, dass sich verantwortungsvolle Hundehalter eine andere geeignete Hundeschule für ihren Schatz suchen. 
 
Wir erlauben uns die Stellungnahme von Clarissa v. Reinhardt an dieser Stelle zu veröffentlichen:
 
Stellungnahme von Clarissa v. Reinhardt von animal learn
zum Video, auf dem unter Anleitung von Herrn Michael Grewe ein Deutscher Schäferhund misshandelt wird

Am 19. Dezember 2012 erreichten mich zahlreiche Emails mit links zu einem Video, das auf youtube eingestellt wurde und auf dem zu sehen ist, wie unter der Anleitung von Herrn Michael Grewe von CANIS ein DSH misshandelt wird. Viele Menschen baten mich um Stellungnahme, was ich von diesen Erziehungsmethoden halte und so möchte ich gleich zu Beginn meines Kommentars sagen, dass ich nicht bereit bin, diese sinnlose und fachlich komplett inkompetente Tierquälerei überhaupt als Erziehung oder Training zu bezeichnen.


Herrn Grewe ist offensichtlich jegliches empathische Empfinden gegenüber einem ihm anvertrauten Lebewesen abhanden gekommen. Der Hund zeigt starke (!) Angst, ist total verunsichert, versucht, der Situation zu entkommen und bei der Halterin Schutz zu suchen. Das alles wird einfach ignoriert, das Tier bekommt keinen Zuspruch, schon gar kein Mitleid für seine ausweglose Situation.

In einer offiziellen Stellungnahme faselt Herr Grewe dann davon, dass das vorherige aggressive Verhalten des Hundes diese Art der Behandlung rechtfertige. Ach, meine Güte, diese dumm-dreiste Rechtfertigung für Folter mussten wir uns schon so oft anhören in der Weltgeschichte... Nazi-Deutschland, Guantanamo, Folter in der Türkei, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Wenn der Feind nun mal so böse ist, muss er zum Wohle der allgemeinen Sicherheit gebrochen werden. Und wenn der Hund nun mal so böse ist, rechtfertigt dies in Herrn Grewes Augen offensichtlich jede noch so unsinnige Tierquälerei. Mit ein wenig Ahnung von Lerntheorie weiß man, wie absurd das Ganze ist.

Betrachtet man den Film, fallen folgende Punkte am augenscheinlichsten auf:

1. Der Hund sucht Schutz bei der Halterin – und wird von ihr im Stich gelassen. Sie hilft ihm nicht, sondern gibt ihm durch ihr Ignorieren der anschließenden Misshandlung zu verstehen, dass er auf sich allein gestellt ist, wenn es um drohende Gefahr geht. Von ihr ist keine Hilfe zu erwarten. Dies wird sicher nicht dazu führen, dass er sich zukünftig besser fühlt und/ oder bereit ist, die Führung der Halterin zu überlassen. Und leider ist auch nicht davon auszugehen, dass Herr Grewe als verantwortlicher Leiter der Situation die Halterin darüber aufgeklärt hat, welche Auswirkungen dieser Vertrauensverlust für die Beziehung zwischen ihr und ihrem Hund hat.

2. Der Hund verhält sich offensichtlich angst-aggressiv gegenüber Menschen, die sich annähern, was selbst für im Ausdrucksverhalten recht unerfahrene Beobachter deutlich zu erkennen ist. Zusätzlich sieht man Elemente des erlernten Verhaltens: Dieser Hund hat in der Vergangenheit ganz eindeutig gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Statt ihm im Training nun Vertrauen in die Annäherung von Personen beizubringen, lernt er hier, dass er mit einem Futternapf ins Gesicht geschlagen wird, wenn er sich vor lauter Angst nicht mehr anders zu helfen weiß, als nach vorne zu gehen. Was ist der Lernprozess? Sicher nicht, dass die Annäherung von Fremden völlig in Ordnung ist und man ihnen vertrauen kann!

An fachlichen Irrsinn grenzt es schließlich, wenn Herr Grewe in seiner offiziellen Stellungnahme auch noch behauptet, der Hund sei nun gefahrloser zu führen! Um Himmels willen! Dieser Hund wurde einfach nur so stark eingeschüchtert und misshandelt, dass er sich (nicht mehr, noch nicht!) traut, nochmals nach vorne zu gehen. Aber wehe, wenn eine Situation eintritt, in der die Angst vor dem sich annähernden Reiz noch stärker ist als die Angst vor der Strafe. Dann wird dieser Hund mit einer nie dagewesenen Vehemenz nach vorne gehen, weil er nach diesen Erfahrungen zu Recht glaubt, um sein Leben kämpfen zu müssen.

Weiter schreibt Herr Grewe, er wollte den Hund mit diesen „verstärkten Maßnahmen öffnen“. Schön gewählte Worte für offensichtliche und sinnlose Tierquälerei. Nebenbei bemerkt an einem Hund ausgeführt, den man vorher seiner Wehrhaftigkeit beraubt hat, indem man ihm einen Maulkorb aufzog. Ich bin sicher, weder Herr Grewe noch sein Schüler hätten sich auch nur in die Nähe dieses Hundes gewagt und ihn schon gar nicht so übel behandelt, wenn dieser sich hätte wehren können. Blumige Worte gab es übrigens auch schon bei der Auswahl von Seminar- und Buchtiteln von CANIS: „Hoffnung auf Freundschaft“. Nun, wenn man als Freund von Herrn Grewe einen Blechnapf ins Gesicht geschlagen bekommt, ist man doch froh, nicht zu seinem Freundeskreis zu zählen.

Die auf dem Video zu sehenden Leinenrucks gehören zum Standard-programm der CANIS Ausbildung und auch schon in der Vergangenheit hat Herr Grewe nie einen Hehl daraus gemacht, dass er durchaus gewillt ist, auch härter durchzugreifen, wenn dies seiner Meinung nach nötig ist. Nun stellt sich die Frage, ob er überhaupt die Fachkompetenz hat, dies zu beurteilen?! Denn dass er in diesem Fall fachlich vollkommen versagt hat, ist offensichtlich und im vergangenen Jahr durfte sich ein Millionenpublikum bei STERN-TV ansehen, wie Herr Grewe unfähig war, einen Rottweiler unter Kontrolle zu halten, der Monate zuvor einen kleinen Jungen durch gezielte Bisse in den Kopf schwerst verletzt hatte. Wer gibt so jemandem immer wieder die Möglichkeit, mit Hunden, die im Sinne der Gefahrenverordnung auffällig geworden sind und ein Risiko für die öffentliche Sicherheit darstellen, zu arbeiten?!

Auf Facebook fand sich folgender Vorschlag an Herrn Grewe gerichtet: „Sehr geehrter Herr Grewe, da Sie mit Facebook umgehen können, gehe ich davon aus, dass Sie auch mit google umgehen können. Geben Sie dort doch einfach mal die Begriffe „positive Bestrafung und Folgen“ ein und Sie bekommen 3.580.000 Hinweise, was für einen maßlosen Unsinn Sie in Ihrer Stellungnahme abgegeben haben.“ Dem kann man nur zustimmen.

3. Last not least ist die Rolle des Ausbilders Michael Grewe interessant, denn schließlich schreibt er ja selbst, dass die ganze Szenerie während eines Seminars stattfand. Auffällig ist, dass keiner der Anwesenden vernünftig eingewiesen war. Der junge Mann, der den Hund hielt, war völlig planlos; das Einzige, was er schon richtig gut konnte, waren Leinenrucks ausführen und mit dem Napf sehr schnell und gezielt zuschlagen, was darauf schließen lässt, dass er dies nicht zum ersten Mal getan hat. Die Halterin hatte ebenfalls keine Ahnung, was warum zu tun ist. Während der „verstärkten Maßnahmen, die den Hund öffnen sollten“, erklärte Herr Grewe, was als Nächstes zu geschehen habe – während der Hund unendlich viele Beschwichtigungssignale zeigend und total gestresst und verzweifelt seiner Erwartungsunsicherheit überlassen wurde. Lernpsychologisch unglaublich. Und es kann doch nicht angehen, dass an einem – bereits auffällig gewordenen Hund, der laut Herrn Grewe schon mehrfach zugebissen und Menschen verletzt hat und bei dem die Einschläferung droht (!) – Azubis herumprobieren!

Herr Grewe schreibt in seiner Stellungnahme, dass er betroffen ist über den Hass, der ihm und seinen Mitarbeitern von Menschen entgegen schlägt, die doch gar nicht wüssten, wie er arbeitet. Wie kommt er nur darauf, dass die Menschen das nicht wissen?! Es ist doch ganz deutlich im Video zu sehen! Seine Ankündigung, er werde seiner Arbeit trotzdem treu bleiben wird, lässt nichts Gutes für die Hunde – und ihre Menschen – hoffen.

Nachdem sich Herr Grewe in der Vergangenheit oft über Kollegen belustigt hat, die auf positive Verstärkung und sanfte Erziehung setzen, die lieber erst mal eine vernünftige Verhaltensanalyse erstellen und dann an den Ursachen für die Probleme arbeiten, statt an den Symptomen herum zu strafen, die dem Tier mit Achtung und Respekt statt mit Gewalteinwirkung begegnen, möchte ich diese Stellungnahme mit einem chinesischen Sprichwort beenden:

„Man kann ein Pferd nicht mit Brüllen erziehen und dann erwarten, dass es auf Flüstern gehorcht.“ Gleiches gilt auch für Hunde. Wenn ich zukünftig gefragt werde, wo der größte Unterschied in der Trainerausbildung von CANIS und animal learn zu finden ist, werde ich auf dieses Video verweisen. Es beantwortet diese Frage eindeutig!

Bernau, 19. Dezember 2012
Clarissa v. Reinhardt
animal learn
 

 

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NEWS | 06DEC12

Wir wünschen allen einen fröhlichen Nikolausi!

...unsere Projektseite ist aktualisiert - vielleicht stöbern Sie mal ?

 

 


 

NEWS |  03OCT12

Unbefriedigende Novellierung des Deutschen Tierschutzgesetzes

Wir übernehmen an dieser Stelle die Information von "Ärzte für Tiere e.V." , die heute auf die Novellierung des deutschen Tierschutzgesetzes aufmerksam machen.

In der Novellierung fehlen nach Ansicht vieler Tierschützer folgende graviernde Dinge:

  1. Fehlen eines Sodomie-Verbotes
  2. Tierrettung aus dem Ausland wird fast unmöglich gemacht
  3. Ferkelkastration mit Betäubung erst 2017
  4. Tierversuchs-Einschränkung bleibt weit hinter EU-Tierversuchsrichtlinien zurück
  5. Vollständiges Wildtierverbot  im Zirkus fehlt, für Zootiere gar keine Verbesserung
  6. Ausdrückliches Verbot von Qualzucht und Intensivtierhaltung fehlt
  7. Das Recht zur Tierschutz-Verbandsklage fehlt im Gesetz

Am 17.10 findet eine Anhörung zur Novellierung des Tierschutzgesetzes statt, dort kann man sich bei Interesse anmelden, hier ist der Link dazu: Anhörung

Hier kann eine Petition "Protest gegen die Novellierung des Tierschutzgesetzes" unterschrieben werden.

Die Petition ist vom ETN.e.V. verfasst und wird von "Ärzte für Tiere e.V." und von uns voll unterstützt.

Bitte geben Sie diese Information an Ihre Verwandten, Freunde, Kollegen und sämtliche Tierschutz Organisationen weiter!

Am 17.10. sollen auch Demonstrationen in Berlin stattfinden. Darüber wird noch rechtzeitig informiert.

 

 


NEWS | 16AUG12

Sommerzeit – Reisezeit……

Dass die Zahl der ausgesetzten Tiere zur Ferienzeit in den Sommermonaten drastisch ansteigt, hören wir alle Jahr für Jahr in den Medien. Die Thematik ist allen Tierschützer nur zu gut bekannt. Zwischenzeitlich erhalten wir aber auch immer häufiger Informationen über „herrenlose“ Tiere an deutschen Flughäfen. Was steckt dahinter? Was genau ist gemeint?
So mancher tierliebe Urlauber kümmert sich während seiner Ferien im Ausland um eine streunende Katze oder einen Straßenhund. Nach zwei bis drei Wochen hat man/frau sich an das Tierchen gewöhnt und möchte ihm eigentlich eine sichere Zukunft bieten, obwohl man das Tier möglicherweise aus beruflichen/familiären Gründen gar nicht selbst halten kann. Was tun?
Ab in einen Pet Shop, Flugbbox gekauft, Box auf den Flieger gebucht – und ab geht’s für Hundi oder Mietze in die vermeintliche Sicherheit nach Deutschland. Dachten wir….
Aber nun passiert folgendes…
Das Tier kommt am Flughafen an und wird an den Sperrgepäck Schalter geliefert. Sodann werden durch die vermeintlich tierlieben Urlauber die Lable von der Box entfernt, damit nicht nachzuvollziehen ist, woher das Tier kommt und in wessen Namen es nach Deutschland eingereist ist. Das Tier wird in seiner Transportbox in der Ankunftshalle einfach stehen gelassen - ein Gepäckstück ohne Besitzer oder Abholer!
Wer jetzt glaubt, der Zoll oder die Bediensteten des Flughafens kümmern sich schon, dass das Tier in ein deutsches Tierheim kommt um von dort an eine Familie und somit in eine glückliche Zukunft vermittelt zu werden, der irrt gewaltig.
Denn um die Herkunft des Tieres zu verschleiern, liegen in/neben der Box natürlich keine Impfausweise oder ähnliche Papiere, aus denen hervorgehen könnte, dass das Tier ordnungsgemäß immunisiert und gechipt ist. Es macht sich niemand die Mühe heraus zu finden, auf welchen ankommenden Flügen die Tiere gebucht waren. Der Zoll bzw. der hinzugezogene Veterinär müssen bei unklarem Impfstatus das Tier zunächst in Quarantäne nehmen – findet sich kein Besitzer…. was glaubt ihr was dann passiert ???
Wenn sich nicht ein lieber Mensch findet, der im Umfeld der Quarantäne arbeitet und sich des Tieres annimmt bzw. es adoptiert – werden die Tiere eingeschläfert!
Schöne neue Welt, schöne Sicherheit… Das ist falsch verstandene Tierliebe!!!
Also bitte „liebe Urlauber“, lasst das Tier im Ausland in seiner gewohnten Umgebung oder übergebt es an den dortigen Tierschutz, statt es hier in Deutschland möglicherweise in den Tod zu schicken, namenlos!

 


 

NEWS | 16MAY12

Das Tierheim Freilassing bittet dringend um Mithilfe

Am Samstag den 12.05.2012 wurde der kleine Mischlingsrüde in Freilassing eingefangen. Er hatte ein rotes Geschirr um, mit einer Tollwutimpfplakette aus der Tschechei. Er ist ein "Springer" und geht mühelos über jeden Zaun.
 
Findling im Tierheim Freilassing
 
Wem geht der hübsche Kerl ab oder wer hat ihn vermittelt???
 
Infos bitte an Birgitta Oberting Email: shivarhani@web.de oder an
Tierschutzverein Freilassing Email:info@tierheim-freilassing.de | Tel. 08654-2212.
 
Leitet den Buben GROSSFLÄCHIG weiter, er darf auch gerne in alle Foren eingestellt werden!

 


 

 

NEWS | 23DEC11

MERRY CHRISTMAS and HAPPY NEW YEAR!!!

Liebe Freundinnen & Freunde,

der "Christmas Express" konnte schließlich 40 Schnuffis befördern - die zum Teil direkt in ihre Familien umziehen konnten und nun Weihnachten auf der eigenen Couch verbringen.

Es gäbe noch so einiges zu berichten, aber die Rückschau sparen wir uns auf und liefern diese Anfang nächsten Jahres nach.

Heute möchten wir uns ganz herzlich für die große Hilfe und Unterstützung bei Ihnen bedanken! Ohne Sie wäre vieles nicht möglich gewesen..

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir besinnliche Feiertage, fröhliche Weihnachten und natürlich einen sanften Rutsch ins nächste Jahr!

Bleiben Sie gesund und kommen sie gut rüber....!

 

  


  

NEWS | 09DEC11

1 x Chippen & Impfen bitte - Ziel zunächst erreicht!

Liebe Freundinnen & Freunde,

Dank eurer Hilfe können wir melden, dass wir unser vorläufiges Ziel erreicht haben. Heute konnten wir die noch fehlenden 200 € überweisen die 16 Hunden das Chipen & Impfen garantieren. Die Tierschützer vor Ort sind überwältigt von eurer Unterstützung, mit der sie überhaupt nicht mehr gerechnet haben. 

Es werden noch dringen End- oder Pflegestellen für weitere 7 Hunde gesucht!  Der Amtsverterinär in Poitiers hat mitgeteilt, dass er spätesten ab Anfang Januar 2012 die Zwinger abreißen wird, die auf dem enteigneten Grund stehen. Das heißt auch, wenn es bis dahin nicht gelingt den Hundis ein Zuhause zu verschaffen, werden sie getötet!!!

Bitte hört euch noch einmal um, ob nicht irgendwo noch ein Plätzchen auf der Couch frei ist, um auch den letzten Todeskandidaten ein Heim zu verschaffen - eine zuverlässige und seriöse Pflegestelle würde auch schon helfen, damit die Tierchen erst einmal in Sicherheit sind!

Die Tierschützer vor Ort informierten uns auch, dass es zur Zeit an Futter mangelt - daher möchten wir unseren Aufruf an dieser Stelle erneuern und um Spenden dafür bitten. Unsere Bankverbindungen findet ihr unterhalb der Paxliste...! Wir danken schon jetzt für jeden Cent!!!  

Vorläufige Passagierliste des "Christmas Express"
PIMOUSSE

Wir haben unser Ticket in der Tasche!!!

 

GOBY
NINO PERLE u. PRISCA THEMIS
TOBY  BERNICK  EDEN

 



NEWS | 07DEC11

SPENDEN ÜBERSICHT = POITIERS

Wir sind überwältigt, denn unser Spendenaufruf hat bisher folgendes ergeben:

Claudia S. = 50 EUR

Barbara L. = 100 EUR

Christina G.-S. = 20 EUR

Magda P. = 50 EUR

total Stand: 07.12.11 =  220 EUR

 An dieser Stelle VIELEN HERZLICH DANK unseren Spendern!!!  

Zusammen mit unserer Spendenzusage, sind nun also noch 80 € aufzutreiben damit alle 16 Hunden gechipt & geimpft werden können!

Wir sind zuversichtlich, dieses Geld zusammen zu bekommen!

Darüber hinaus erhielten wir aus Poitiers die Info, dass dort ebenfalls dringend Futter benötigt wirden - die Hundis die hier ankommen sehen sehr, sehr mager aus.

Falls also jemand für den Kauf von Futter spenden möchte, herzliche gerne!

Hier noch einmal unsere Bankverbindung:
* P R O J E K T * A B G E S C H L O S S E N *
 

 

NEWS | 02DEC11

 
***DRINGEND ***  SPENDENAUFRUF ***   DRINGEND***
 
POITIERS - 16 Hunde nach wie vor in großer NOT!!
 
Vor ein paar Tagen haben wir darüber informiert, dass in Poitiers/Frankreich 60 Hunden der Tod droht, wenn sie nicht schnellstmöglich dort heraus kommen. 30 Hunde haben es bereits geschafft -  diese Hundis sind schon mal in Sicherheit. Weitere 14 Hunde haben ebenfalls Übernehmer in Aussicht, sodass diese noch vor Weihnachten reisen dürfen und zu ihren Familien umziehen können - es wäre noch Platz im "Christmas Express"...
 
Doch für 16 Hunde steht immer noch alles auf dem Spiel - finden sie keine Familie, werden sie gekillt!!!  Neben Übernehmern die noch fehlen, pfeifen die örtlichen Tierschützer finanziell aus dem letzten Loch!!! Den Transport können sie noch finanzieren, doch die Kosten für Chipen/Impfen/Papiere der 16 „Sitzenbleiber“ sprengen deren Geldbeutel. Genau hier beißt es sich aber in den sprichwörtlichen "Schwanz" - keine Impfen, kein Chip, keine Papiere erst recht kein Chance auf den "Christmas Express" noch in letzter Sekunde aufzuspringen...!
 
Pro Hund fallen 50 € Kosten an – i.W. FÜNFZIG - = 16 x  50,00 = 800 Euronen
 
Netzwerk Finchen e.V. hat bereits eine Kostenübernahme von 500 € zugesichert aber zum Tierchens Glück fehlen noch 300 € um alle Hunde reisefertig zu bekommen.
 
Liebe Leute – Weihnachten steht vor der Tür! Stellt euch staunende Hundeaugen vor, die vielleicht das erste Mal in ihrem Leben eine eigene Couch haben könnten?!
 
Um ihnen diesen Wunsch zu erfüllen, brauchen wir eure Hilfe und Unterstützung! Bitte -  jeder – wirklich JEDER Cent – zählt... und wir ...zählen auf euch!!!
 * P R O J E K T * A B G E S C H L O S S E N *
 

 

NEWS | 31OCT11

Tierheim POITIERS/Frankreich in NOT

Private Tierschützer versuchen 60 Hunden schnellstmöglich (innerhalb der kommenden 14 Tage!!! )  ein Zuhause oder eine Pflegestelle zu verschaffen. 

Im Zuge von Baumaßnahmen in der Nähe des Geländes des Tierheims in Poitiers wurde ein Teil des TH Grundstücks enteignet. Dies hat zur Folge, dass 25 Zwinger wegfallen, für die in der Kürze der Zeit kein Ersatz geschaffen werden kann. Das "Tierheim" ist nun gezwungen, 60 Hunde abzubauen, d.h. falls sich nicht ein Pflege- oder Endstelle findet, werden die Hunde eingeschläfert. Private Tierschützer versuchen nun alles in ihrer Macht stehende zu tun, um den Tieren dieses Schicksal zu ersparen.

Die Tierschützer in Frankreich suchen ebenso dringend Patenschaften um die Kosten für die notwendingen Impfungen sowie das Chippen der Tiere finanzieren zu können.

Wir bitten daher dringend um Ihre Hilfe!

Bitte verteilen Sie diesen Hilferuf großzügig in allen Ihnen bekannten Verteilern & Foren!

Über unten stehende Links können Sie sich über die Tiere informieren.

Das sind die Todeskandidaten

* P R O J E K T * A B G E S C H L O S S E N *


 

NEWS | 27OCT11

Alt, schwarz, mittelgroß und deshalb chancenlos ??
 
Wir übernehmen einen Hilferuf der Tierhilfe Bluemoon - Cena darf ausdrücklich großflächig weitergeleitet und in Foren gepostet werden!!!!!
 
CenaCena, die ca 11-jährige belg. Mini-Schäfi-Maus kam vor ca 7 Wochen aus Spanien in ihr neues Zuhause. Sie wurde als schüchtern, verschmust und absolut verträglich vermittelt. Leider ist Cena im Haus überhaupt nicht verträglich mit anderen Hunden. Sie möchte "IHREN" Menschen ganz für sich alleine haben.
 
Ideal für sie wären eine ältere allein stehende Person oder ein Ehepaar - auf jeden Fall OHNE weitere Tiere! Sie kann ohne Probleme 40 Minuten Gassi gehen am Stück, schläft gerne auf dem Sofa oder in einem warmen Körbchen und muss überall dabei sein - sogar im Bad. Wer dieser Maus ein Zuhause bekommt, darf Liebe pur erleben von einem Goldschatz, der in seinem vorherigen Leben viel Schlimmes erlebt hat.
 
Cena musste schweren Herzens ins Tierheim Freilassing umziehen. Die Situation wurde nach knapp 3 Wochen unerträglich für alle Tiere im Haus.
 
Sie ist kastriert, hat grauen Star und hört nicht mehr so gut. Sie geht toll an der Leine, auf der Wiese oder beim Gassi gehen sind andere Hunde gar kein Problem. Sie hat mittlerweile auch annähernd ihr Normalgewicht. In der Küche ist vor der damals ausgehungerten Maus nichts sicher gewesen.
 
Cena ist tierärztlich gecheckt auf Mittelmeerkrankheiten, geröntgt und untersucht. Sie kann und soll noch einige schöne und gesunde Jahren haben mit IHREM Dosenöffner.
 
Bitte - wer kann helfen, dem alten Mädchen ein liebevolles Zuhause zu finden, dass sie soooooo verdient hat ??? 
 
Infos gerne über Birgitta Oberting oder über das Tierheim Freilassing : http://www.tierheim-freilassing.de/tierheim2010/hunde.html
  
Traurige Grüsse
 
Birgitta

 

 

Cena, mittelgroß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

NEWS | 20SEP 11

BKM-Schulprojekt informiert!

Gabriella Mészáros und die Hunde im Illtos / Budapest brauchen Hilfe

Das BKM-Schulprojekt ist nach wie vor aktiv! Es hat sich zum Ziel gesetzt, Gabrielle Mészáros in Budapest zu unterstützen. Heute erreichte uns der nachstehender Artikel - ein eindringliche Ruf um Hilfe, den wir sehr unterstützen!
 
A N G S T !!!  A N G S T !!! A N G S T !!!Budapest, die Schöne, Touristenmagnet, Ziel für Wochenendtrips und Kurzreisen, prachtvoll anzusehen, jede Reise wert. Budapest ist wichtig für Ungarn, die Touristen bringen Geld in das leere Staatssäckel des armen Ungarn. Budapest macht viel für seine Touristen, Budapest soll strahlen und glänzen. Kein Tourist soll belästigt werden, kein Tourist soll sich beschweren. Besondere Probleme werden diskret gelöst.
 
Jeden Morgen um fünf Uhr starten fünf Fahrzeuge, um die Straßen Budapests von besonderem „Abfall“ zu befreien. Fünf Hundefängerautos verlassen den Illatos, um Streuner zu fangen. Sie werden immer fündig, ihre mit Stangen eingefangenen Hunde bringen sie in den Illatos, eine Tötung, die größte Abdeckerei in Ungarn.
 
Budapest hat kein Tierheim, aber eine schier nie enden wollende Flut an Nachschub für den Illatos. Wohin mit den Massen an herrenlosen Hunden? Der Illatos ist immer voll, ausgelegt für 90 Hunde, beherbergt er in der Regel mehr als die doppelte Anzahl. Nach 14 Tagen können die Tiere getötet werden, und es muss immer getötet werden, dort im Illatos.
Einige Tierschützer versuchen, Hunde aus dem Illatos zu retten. Eine von ihnen ist Gabriella Mészáros, eine junge Frau von gerade 30 Jahren. Aber Gabriella ist eigenwillig und auch ein wenig stur, und Gabriella handelt, bevor sie rechnet. Gabriella holt die Hunde, die sonst keine Orga holt, die Alten, die Großen, die Schwarzen und die Kranken. Sie holt die Hunde, deren Tötung ansteht.
Dieser Hund liegt im Sterben!
 
Eine Rettung kostet , ohne Komplikationen, 250 Euro. Die Kosten fallen an für den Tierarzt, für Impfungen, Kastration, Mittelmeertest und die 14-tägige Quarantäne. In letzter Zeit hat Gabriella aber einige sehr kranke Hunde geholt, da ist der alte Walton oder Cesar, der todkrank in einer Budapester Tierklinik liegt, heute (20.9) will sie den sterbenden K165 holen, um ihn zum Tierarzt zu bringen.
 

Gabriella handelt nicht nach Vernunft und unter wirtschaftlichen Aspekten, sie handelt nach der Bedürftigkeit der Tiere. Jeden Tag geht sie in den Illatos, jeden Tag erlebt sie dort das, was niemand von uns erleben möchte, jeden Tag entscheidet sie für und gegen das Leben...

Gabriellas Arbeit für die Chancenlosen im Illatos, für die Hunde, die schwer zu vermitteln sind, weil sie weder süß noch klein noch niedlich sind, braucht unsere Unterstützung. Ihre Stiftung braucht dringend Geld, um austehende Tierarztrechnungen zu bezahlen und um den Hunden in der Tötung weiter helfen zu können.
 
Das BKM-Schulprojekt unterstützt die Arbeit von Gabriella, auch weil sie versucht durch ihr Kastrationsprogramm etwas an den Bedingungen zu verändern.
 
Die Hund im Illatos brauchen Ihre und unsere Unterstützung!  Informieren Sie sich >>> hier  über Gabriella und ihre Arbeit im Illatos.
 
* P R O J E K T * A B G E S C H L O S S E N *

Liebe Freundinnen und Freunde,

sicher werden einige auf unser Update gewartet haben, aber leider konnten wir eine ganze Weile nicht aktualisieren. Nachdem unser Provider auf ein anderes System umgestellt hat, mussten wir feststellen, dass 2 Seiten aus unseren Inhalten schlicht im Nirwana des Internets oder des Servers verschwunden sind. Dabei handelt es sich einmal um unser Archiv bis AUG 2011 und um unsere "Finchen" Seite, ausgerechnet! Wir haben diversen Schriftverkehr mit unserem Provider ausgetauscht, leider ohne Erfolg - die Seiten bleiben verschwunden, die wir auch nicht erneuern können/werden.

Wir haben dies zum Anlaß genommen ein Teil unseres Web-Auftritts einem s.g. "facelift" zu unterziehen. Da wir alle miteinander im Job sehr stark eingebunden sind, haben wir leider einfach nicht mehr die Zeit das Thema "Zu Hause gesucht" mit dem nötigen Nachdruck zu verfolgen. Wir hoffen da auf euer Verständnis!

Was gab es noch ???

Wir hatten vor Weihnachten den Notruf des Tierheims Poitiers in Frankreich auf unsere Seiten gesetzt und sind heute noch von der Resonanz überwältigt. Alle 16 Notnasen konnten ausreisen. Vielen Dank für eure Hilfe & Unterstützung! Darüber hinaus hat sich eine Zusammenarbeit mit dem Verein Hundeleben-Retten ergeben, die uns einerseits mit einer großzügigen Spende unterstützt und anderseits selbst ein paar grauen Schnautzen ein neues Heim bzw. eine Pflegestelle verschafft haben. Wir hoffen, wir können die Zusammenarbeit intensivieren und noch einigen Notnasen eine neue Perspektive verschaffen. Nur zusammen sind wir stark, welches die Aktion vor Weihnachten mal wieder bewiesen hat!!! DANKE, dafür!!!

Leider gibt es auch noch eine schlechte Nachricht. Ihr erinnert euch, dass wir Anfang September 2011 eine Ladung "ekeliger Hilferlein" = Blutegel nach Formentera geschafft haben ???

Zunächst erreichte uns diese Nachricht - alleine dafür was es wert alle Mühen auf sich zu nehmen:

Hallohohohohoho,

wollte mich doch nun auch nochmal selber melden und freundlichst herüber wiehern das es mir gut geht !!! Wie soll ich das erklären,nun ja,ich weiss nur das meine "Mama" mir vor fast 3 Wochen so komische "Dinger" an die Füsse gesetzt hat und die hingen dann eine Weile an mir fest....hat mich aber gar nicht gestört,hab ja sowieso immer die Ruhe weg.Einen Tag später fing ich wieder an zu laufen und was soll ich wiehern ,mir taten meine Füsse auch gar nicht mehr weh.
Endlich konnte ich wieder meinen Gewohnheiten nachgehen,z.B.meiner "Mama" hinterher laufen,könnte ja ne Möhre in der Tasche haben...und vor 3 Tagen habe ich sogar ne kleine Trabrunde hingelegt,höhö,ging mir nicht schnell genug,das die "Mama" mit meinem Futter kam...Vor 5 Tagen bekam ich nochmal diese "Dinger" an meine Füsse gesetzt und war wie immer brav dabei,bin halt ein Gentlehorse.... .. Anbei ein paar Fotos von diesen komischen "Dingern" wie sie an meinen Füssen sitzen.
Gaaaaanz liebe Grüsse wiehert Euch nach Germany Euer Locu !!!!

"Locu" hat es nicht geschafft!!! Nicht die Hufrehe brachte ihn um sondern sein Nierenleiden - die Sache mit "dem Pipi" wurde ja von einem einheimischen Arzt mit Kortison behandelt, das Medikament hat die Rehe zum Ausbruch gebracht. Nach einen Nierenversagen musste er leider kurz vor Weihnachten 2011 eingeschläfert werden, aber...Dank der "ekeligen kleinen Helferlein" konnte er wenigstens wieder auf seinen eigenen Beinen über sein Gelände traben!

Dies für heute - nächste Woche kommen wir auch wieder an alle Logos - damit wir vom eisekalten Winter im header endlich auf Sommer/Frühling umstellen können.

Bis dahin, habt eine schöne Zeit!

Finchen-Heike

 


NEWS | 16SEP 11

Protest gegen den Papst
ETN e.V. und Prinzessin Maja von Hohenzollern rufen zur Mahnwach in Berlin auf! 

Millionen Tiere in katholisch/orthodoxen Ländern ermordet, der Papst schaut zu

Der „Europäische Tier – und Naturschutz e.V.“ wird am 22.09.2011 in Berlin anlässlich des Papstbesuches zusammen mit Tierschutz-Organisationen offiziell gegen den Papst und die feindliche Haltung der katholischen Kirche gegen Tiere protestieren.
Die katholische Kirche sagt, Tiere hätten keine Seele, der Mensch dürfe sie als Ressource nutzen und sich der Tiere zur Ernährung und Herstellung von Kleidung (Pelz!) bedienen. Außerdem befürwortet die katholische Kirche Tierversuche, sagt, dass man für Tiere kein Geld ausgeben dürfe und dass man Tiere mögen aber nicht lieben dürfe.

Die ganze Pressemitteilung des ETN e.V. und Prinzessin Maja von Hohenzollern sowie weitere Informationen über die Mahnwache finden Sie >>>hier<<<

 


 

NEWS | 07 SEP 11

 30 x Pet in Cabine – geht das ??? 

Es ist der 01. September, morgens halb zehn in Deutschland – ich bin auf der A 40 unterwegs, staue mich Richtung Düsseldorf durch... scheppert mein Handy. Angela ist dran mit folgender Anfrage...

Hilferuf von Formentera – dort ist ein Pferd schwer an Hufrehe erkrankt, alles schon probiert, nix hilft außer man bekäme Blutegel dorthin, das wäre die letzte Möglichkeit und vermutlich die einzige Chance. Flugpaten Richtung IBZ am 03. Sep. wären vorhanden - Ob ich eine Idee hätte ???

Hund, Katze, Maus - alles kein Problem, aber Blutegel ??? Lass mich grübeln – ich melde mich! Während ich mich in Essen auf die Abbiegespur zur A 52 nach DUS fummelte sagte ich laut zu mir selbst  „pack sie innen Koffer“ ! Von meinem Göttergatten (einem angehenden Heilpraktiker) wusste ich, dass Blutegel in Deutschland als Medikamenten mit Beipackzettel vertrieben werden, und die Tierchen nach getaner Arbeit nicht mehr in einem Tümpel ihr Rentendasein fristen dürfen sondern als Sondermüll entsorgt werden müssen. Das wäre mal ein Fall für den Tierschutz.... !

Im Büro mich erst einmal schlau gemacht, wer Blutegel vertreibt und wie die üblicherweise versandt werden. Die Tierchen werden in feuchte Leinensäckchen mit gewässerten Styroporflocken in einer Styroporbox verpackt und können so mehrere Tage überleben. Soweit mein Wissenstand! Diesen an Angela durchgefunkt und dem Rat, die "Tierchen" in den Koffer zu packen. Ich dachte damit wären wir auf einem guten Weg und betrachtet die Geschichte praktisch als „schon gelaufen“... 

Rechnung ohne Flugpatin gemacht! Die Tierchen innen Koffer ??? Geht ja gar nicht!!! Wieder geisterten die Geschichten vom „frozen dog“ im cargo hold oder mit Eiszapfen am Bart durch die Welt. (Anmerkung der Redaktion: Üblicherweise sind die Frachträume eines Verkehrsflugzeugs belüftet und klimatisiert, erst recht wenn bekannt ist, dass ein Tier dort unten mitreist!) Also hat sie sich bei der Fluggesellschaft erkundigt, ob sie Blutegel im Handgepäck und damit in die Cabine mitnehmen darf und die sagen natürlich erst einmal NEIN!!! In ihren Bestimmungen steht nur was von Hund & Katz, und Blutegel wäre ja nun mal beides nicht! Somit Flugpatin verunsichert ob sie die "Tiere" überhaupt mitnehmen darf. Wat nu ...???

Also habe ich bei der Fluggesellschaft ganz offiziell den Antrag auf Beförderung von „Pet in Cabine“ gestellt mit dem Hinweis, dass es sich nicht um Hund oder Katze handelt. Diesen Fall hatten die Kollegen dann auch noch nicht – sie würden das mit ihrem Flugbetrieb klären und sich melden.

Mittlerweile drängte die Zeit, denn die Egel mussten bis 12.00 Uhr bestellt werden damit sie am nächsten Tag bei der Apotheke des Vertrauens wären. Vor dort kam dann obendrein noch die Auskunft das ihr Lieferant die Tiere in 270 ml Wasser versenden würde. Na toll.......!!! Wer schon mal öfters geflogen ist weiß, dass nach den aktuellen Sicherheitsbestimmungen nur 100 ml Flüssigkeit mit an Bord genommen werden dürfen, alles was drüber ist wird konfisziert und landet in der Tonne. 

Um 11.55 Uhr lag dann Genehmigung der Airline mit folgender Info vor: [ O-Ton ] „Die Viecher können mit an Bord, sofern sie „ausbruchsicher“ und „auslaufsicher“ verpackt sind und die Flüssigkeitsmenge nicht mehr als 100 ml beträgt.“ Vorsichtshalber wäre die Bundespolizei am Flughafen Köln  zu informieren bzw. deren Rat einzuholen, ob Blutegel durch die Sicherheit am Flughafen gelangen. Darüber hinaus wäre vom behandelnden Arzt eine Bescheinigung über die Anforderung der Blutegel beizubringen aus der hervorgeht für welchen Zwecke diese Verwendung finden würden“. Neee.... – iss klar!

Da ich mich zwischen 12.15 und 15.15 Uhr in einen Meeting befand, Angela den Auftrag erteilt sich mit der Bundespolizei auseinander zu setzen und darum gebeten, dass ein Lieferant gefunden wird, der die Egel nicht in 270 ml schwappenden Etwas versendet sondern „im feuchten Leinensäckchen, in feuchten Styroporflocken, in einer Box“! Die Anforderung vom Tierarzt lag ja sowieso vor.

Die Damen & Herren der Bundespolizei erwiesen sich als sehr nett und verständnisvoll und teilen mit, dass sie keine Probleme beim Sicherheitscheck sehen würden. Gegen Spätnachmittag, nachdem ich dann den Buchungscode der Flugpatin an die Fluggesellschaft weiter geleitet hatte, wurden die Blutegel offiziell als „Pet in Cabine“ angemeldet.

Und jetzt dürft ihr euch fragen, wie die Egel wirklich gereist sind ?! Genau – im Koffer!!! Denn sie waren verpackt, wie eingangs genannt.

Am 03. September sind die Egel sicher auf Ibiza gelandet, sodann ging es mit der Fähre nach Formentera. Am Hafen wartete bereits die Besitzerin des Pferdes und wir können sagen, sie war ein wenig sprachlos und gerührt als sie die kostbare Fracht in Empfang nahm. Am Sonntag haben Egel ihren Dienst aufgenommen!

Heute erreichte uns folgende Email:

 

LOCULOCUAls Locu vor fast 12 Jahren zu uns kam, wussten wir ,das er Probleme mit den Hufen hat. Nach ca.1 Jahr bei uns konnten wir feststellen, das es Hufrehe ist.

Allerdings haben wir das sehr gut in den Griff bekommen, hauptsächlich über die Ernährung und wir haben Ihn auch nie extrem beansprucht (beim reiten).Außerdem wurden seine Hufe regelmäßig bearbeitet. Somit hatte er in den ganzen Jahren bei uns ,niemals einen neuen Hufreheschub. Leider bis vor ca.2 Monaten. Da hat es Ihn richtig böse erwischt, mit Hufbeinabsenkung und er konnte gar nicht laufen.

Ausgelöst wurde dieser heftige Schub durch Kortisonspritzen und Tabletten. Locu hatte Probleme mit dem "Pipi" machen - ein „Tierarzt“ meinte es wäre unbedingt notwendig diese Behandlung durchzuführen, hat mir aber erst nach mehrmaligen fragen gesagt, was er dort gespritzt hat und welche Tabletten er ihm verordnet hat.

Da nun Hufrehe sich nicht mit Kortison verträgt, sollte ein sog. Pferdetierarzt eigentlich wissen, ,ging unser Pferdchen 5 Tage nach den Spritzen zu Boden und konnte erstmal nicht wieder aufstehen und wenn ,dann nur unter heftigen Schmerzen. Eine kompetente Tierärztin von Mallorca kam, hat Röntgenbilder von allen 4 Hufen gemacht. Dort konnte man sehen, das beide Vorderhufe stark betroffen sind. Sie hat uns prima Tipps gegeben, wie wir ihm helfen können. Leider wurde es nicht besser und wir mussten schon überlegen ,ob wir ihn evt. erlösen müssen.

Dann telefonierte ich mit einer Tierärztin aus Deutschland und die sagte mir, warum machst du keine Blutegeltherapie ?? Das wäre das erste was sie bei Hufreheschüben macht und es hilft den Pferden super.

Womit wir dann beim Thema wären : Formentera, Blutegel,...haaalllloooo ????
Keine von den Apotheken hier war bereit in irgendeiner Form behilflich zu sein. Blutegel ?? Nööö, gibt’s hier nicht !!! 


Und dann gab’s sie doch !!!! Mit Hilfe von lieben engagierten Menschen weit weg von der Insel. Die haben es möglich gemacht, das es nun doch Blutegel auf Formentera gibt ...

 

Ein Teil dieser Tierchen hat am Sonntag seine Arbeit getan, und was soll ich sagen ??? Heute Nacht ist unser Pferdchen wieder über sein Feld gewandert und heute Morgen ist er mir gefolgt, was er seit Wochen nicht mehr konnte aufgrund der Schmerzen. Also, es geht voran und ich weiß überhaupt nicht ,wie ich Euch Allen danken kann, das Ihr das möglich gemacht habt. Locu ist jetzt 20,5 Jahre alt und eine Seele von Pferd, er hat es wirklich verdient noch ein paar schöne schmerzfreie Jahre zu haben. Und im Moment sieht es so aus, dank der Blutegel, das es so sein wird. Trotzdem ist er noch nicht über den Berg, aber es ist halt nun eine eindeutige Besserung zu sehen. Ach übrigens ,der s.g. Pferdetierarzt, der unserem Pferdchen Kortison gespritzt hat, hat nicht einmal nachgefragt wie es meinem Locu geht....


Ich danke Euch Allen für Eure Hilfe und wenn ich Euch mal irgendwie bei irgendetwas helfen kann, lasst es mich bitte wissen.
Es grüsst Euch herzlichst Andrea und auch Locu wiehert einen Gruss nach Germany !!!!

 Die Egel werden übrigens in einem der wenigen Süßwasserteiche auf der Insel ihr Rentendasein fristen dürfen.

Wir danken an dieser Stelle Germanwings und der Bundespolizei in Köln für ihre tatkräftige Hilfe & Unterstützung!

  

 


   

NEWS | 24 AUG 11

Expedition ins Tierreich

 

„Flying Finchens - mal eben Ibiza und zurück....“

 

Püppi in SicherheitPüppi in SicherheitIch bin „Püppi“ – so hat mich meine Flugpatentante getauft – ich bin auf Formentera geboren.

Dort lebte ich mit meiner Mami und meinem Bruder „Bengel“ (der 3-farbige neben mir) bei einem netten jungen Mann, der uns liebevoll umsorgte. Allerdings stand schon bei unserer Geburt fest, dass wir nicht auf Dauer bei ihm bleiben konnten.

Zufällig haben die Tierschützer von Acción Formentera e.V. von uns erfahren und überlegt, wie wir wohl nette Familien finden und vor allem, wie wir von der Insel kommen könnten. Angela Bremer vom Formentera Verein nahm Kontakt zu Netzwerk Finchen auf und beratschlagte mit denen, wie uns wohl die Ausreise gelingen könnte. Die „Finchens“ haben nicht lange gefackelt und sich in den Flieger nach Ibiza geschwungen.

Vergangene Woche Donnerstag war es soweit, wir gingen auf die große Reise. Dorit und Christa von Acción Formentera e.V. holten uns ab und fuhren mit uns zum Hafen nach Formentera. Alle zusammen fuhren wir mit der „Blau de Formentera“ rüber nach Ibiza. 

Wir mussten in einer Tasche hocken und mir wurde übel während der Überfahrt. Ich wusste gar nicht das es Wellen gibt, und schon gar nicht, dass die so hoch sein könnten, dass ich in meiner Reisetasche im wörtlichen Sinne einen nassen Hintern bekommen würde. Trocken gelegt wurden wir im Hafen von Ibiza nach unserer Ankunft, die schon sehnsüchtig von Christiane vom Tierschutzverein DUO auf Ibiza erwartet wurde. Nun ging es weiter zum Flughafen! Was für ein Lärm,  welche Hektik – da war ich glaube ich das erste Mal froh, im meiner Tasche zu sein! So konnte mich auch keiner „platt treten“....

Die „Flying Finchens“ war um 18.00 Uhr mit Air Berlin in Ibiza gelandet, saßen vor dem Flughafen in der Sonne und warteten auf unsere Ankunft. Irgendwie hatte die Übermittlung der Telefonnr. nicht richtig geklappt! Ich hab genau gemerkt, dass Christa und Dorit schon ein wenig Bammel hatten – vielleicht hatten ja die „Finchens“ ihren Flieger verpasst ? Oh jeeeeee – bloß nicht zurück aufs Schiff, dachte ich so bei mir - ich hab nämlich nix mehr in mir, was ich ... ihr wisst schon! 

Christiane (die von DUO) ging dann auf die Suche nach den „Finchens“ in der Ankunftshalle von Ibiza und sie hat sie gefunden. Juchuuu.....!  Kurze Begrüßung und schon wurden wir eingecheckt! Christa und Dorit (die von Formentera) gingen noch mit bis zu Zoll, dort wurde ich noch einmal trocken gelegt. Was für eine Aufregung...! 

Beim Zoll musste ich raus aus der Tasche und auf den Arm meiner Flugpatentante. – uaaahechelundklapper - Die vielen Leute, die Gerüche, der Lärm – ich kriegte mich vor lauter Zittern gar nicht mehr ein. Wir mussten durch einen großen Kasten gehen, die Leute vom Zoll wollten mich unbedingt anfassen – lieber nicht! Hab mich dann in der Bluse meiner Flugpatentante versteckt...! Da wollte die Zöllnerin dann doch nicht hinterher grapschen. Nachdem das erledigt war, musste ich wieder in die Tasche.... ich wäre lieber auf dem Arm geblieben.

Nun hieß es warten, warten, warten - schließlich ging es weiter. Ich wurde in der Tasche unter den Arm geklemmt, wir liefen durch einen Gang und dann waren da ganz viele Sofas...? Immer zwei nebeneinander! Viele Leute setzen sich auf die Sofas – ich wurde in meiner Tasche unter so ein Sofa geschoben.  Ich hätte auch sooo gerne ein Plätzchen auf einem der Sofas gehabt,  aber ich fügte mich - was sollte ich auch schon aus der Tasche heraus machen. Wenigstens war meine Flugpatentante in der Nähe, ich konnte sie deutlich riechen. 

Plötzlich brach ein Höllenlärm los! Es ruckelte, schaukelte und schüttelte alles um mich herum, ohhhhhh Gott, was ist das denn ??? Ich hab mich dann an die Füße meiner Flugpatentante gedrückt soweit das in der Tasche ging. Ich hatte das Gefühl, mein Magen war im Keller während mein Körper nach oben gehoben wurde, hiiiiiiiiiiiiilfe!!! Dann war es vorbei und ich hörte nur noch ein gleichmäßiges Brummen, erschöpft schlummerte ich ein wenig ein. 

Nach gefühlten 100 Stun"Püppi" "Püppi" den – dabei waren es vielleicht nur zwei – quäkte eine Stimme über mir los, erzählte etwas von Unwettern, schweren Gewittern die zu überfliegen wären blablabla... Was ist Unwetter oder Gewitter ? Was ist überfliegen ? Was ist überhaupt fliegen ??? Ich hab kein Wort verstanden.... Ich merkte nur wieder, dass meine Magen, genau... der  war erneut im Keller, während es wieder nach oben ging! Dann ruckelt es, ich hatte das Gefühl ein wenig zu fallen, oder auch nicht, denn es ging sofort wieder hoch. Oh je, oh je – ich hatte fast keine Nerven mehr und vorsichtshalber mit allem abgeschlossen, mit meinem kleinen Leben, dass ich meine Mama nie mehr sehen würde, meinen Bruder auch nicht – Adieu du schöne Welt!  

Schließlich fühlte ich, dass es nun abwärts ging – immer weiter runter, und dann gab es einen Rummmms und wieder brach ein Höllenlärm los. Oh Gott, es war noch nicht vorbei...! Dann fuhren wir in der Gegend herum, das Ding stand plötzlich – ich hörte von oben die Stimme meiner Flugpatentante die beruhigend „Püppi, jetzt haben wir es gleich geschafft“ säuselte. „Püppi“ war dann wohl ich....! Sie streichelte mich durch einen kleinen Schlitz in der Tasche, und ich konnte gar nicht aufhören zu zittern, bibbern... Die Leute die vorher die Sofas besetzt hatten standen alle auf und gingen an uns vorbei - wir sind dann als Letztes aus diesem Höllending. 

In der Ankunft angekommen, wurde ich aus meiner Tasche befreit – ich war voll mit Pipi und dem Nichts aus meinem Magen, aber das hat meine Patentante nicht gestört. Sie hat mir mein Bäuchlein gestreichelt, leise mit mir geredet und dann fiel der ganze Stress von mir ab.

 

Erst da hab ich gesehen, dass mein Brüderchen auch überlebt hatte – juchuuuu .... "Bengel""Bengel"

 


Und nun sind wir hier und erholen uns von dem Reisestress!!!

Viele Dank allen Beteiligten!

Viele liebe Grüße aus dem Norden!

Eure "Püppi"