Fohlenrettung 2025

Im vergangenen Jahr haben wir unser Engagement in der Fohlenrettung weiter intensiviert. Dabei haben wir Auslösepaten gesucht und gefunden – in Zusammenarbeit mit Mein Haflinger. Die Vermittlung der Rettungsfohlen erfolgte ausschließlich über „Mein Haflinger“; Netzwerk Finchen e.V. war hierbei nicht als Vermittler tätig, da die Vermittlung nicht Gegenstand der Vereinssatzung ist.             

   

Dank dieser Zusammenarbeit konnten wir insgesamt zehn Fohlen und eine dreijährige Stute retten. Nachfolgend finden Sie einige Impressionen von Lucky, Leni, Sterntänzer, Tostner und weiteren Tieren, die aus den Niederlanden, Österreich und Südtirol stammen. 

 

Die Fohlenrettung ist dringend, weil für nicht vermittelte Tiere häufig ein harter Weg droht: Können sie keine geeigneten Halter finden, werden sie teils zur Mast nach Italien transportiert und anschließend geschlachtet – je nach Verwertung als Fleisch für den menschlichen Verzehr oder als Bestandteil von Tierfutter. Genau deshalb sind Auslösepaten und verantwortungsvolle Endstellen so wichtig.

 

Durch die starken Preissteigerungen kommen auch immer mehr Pferdebesitzer in Not beim Unterhalt der Pferde, insbesondere in Krankheitsfällen durch die gestiegenen Tierarztkosten. Immer häufiger werden deshalb Pferde beim Schlachthändler abgegeben. Auch hier könnten wir teilweise durch ehrenamtliche Hilfe vor Ort durch unser Mitglied Claudia Schilling, die Tierheilpraktikerin und Pferdephysiotherapeutin ist, in mehreren Fällen helfen.


Lacki
Leni
Sterntänzer

Darüber hinaus haben wir geholfen Transporte zu organisieren und Gelder für Kastrationen von Junghengsten bereitstellen können               

Es hat sich speziell in der Fohlenrettung auch eine überaus gute Zusammenarbeit mit dem österreichischen Verein "Animal Spirit" ergeben.

 

Wir leisten Aufklärungsarbeit, dabei geht es um das Schicksal der Tiere in verschiedenen Ländern, sowie um die Notwendigkeit der Kastrationen und Achtsamkeit in der Stutenhaltung bei neuen Besitzern.



Zwei Noriker


Zunda-Point Schaunitz rechts, Enzian Nero links


in ihrem neuen Zuhause.


Ein Belgier


Konnte auch von uns gerettet werden.


Links, mit einem Kumpel, einem Pony, damit er nicht alleine steht - nach seiner Rettung.



Rechts, ein wenig skeptisch blickend im Transporter.



Tostner-Vulkan

Dank viele helfender Hände und vor allem Spender, konnte er gerettet werden.


Hier ist er in seinem neuen Zuhause!


Wir danken allen, die geholfen haben und freuen uns, wieder einer kleinen Seele, ein Leben verschafft zu haben.


Dafür machen wir das !